Silke, Robin Thorben, Nico Kiran und Marcus

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    Mein erster Monat

    Mein Start ins Leben war ganz schön anstrengend. 16 Stunden haben Mama und ich gekämpft bis ich endlich da war. Und als ob das nicht genug wäre, haben die uns danach nicht mal direkt in Ruhe gelassen, sondern ich wurde noch untersucht, vermessen, gewogen (54 cm groß und 3850 g schwer). Puh, das hat uns echt fertig gemacht. Zum Glück hat Papa uns die ganze Zeit unterstützt.5961 Ich habe auch ziemlich schnell ein paar sichere Möglichkeiten gefunden, wie ich meine Eltern dazu bringe, sich mit mir zu beschäftigen. Wenn ich zum Beispiel in meine Pampers mache, kommt einer von beiden und zieht mir eine frische an. 6057Meist gibt es dabei ein paar Streichel- oder Kuscheleinheiten. Und wenn ich Hunger habe, gibt Mama mir die Brust. Da sauge ich dann ein bisschen dran und es kommt leckere Milch raus. Bei Papa funktioniert das jedoch irgendwie nicht, da habe ich höchstens Haare im Mund. Zum Schlafen werde ich normalerweise in meine Wiege gelegt. Die steht tagsüber im Wohnzimmer und nachts im Schlafzimmer. So bin ich immer da wo Mama und Papa auch sind. Gerne kuschel ich auch, ich brauche halt viel Nähe und Wärme – meine Eltern nennen mich dann Kuschelzwerg. Besonders gerne lasse ich mich durch die Gegend tragen oder liege bei Papa auf dem Bauch.6066 Viel anderes als schlafen, essen und schreien kann ich leider noch nicht. Ach ja, und in die Windeln machen, aber das erledige ich zwischendurch. Fast jeden Tag machen wir einen Ausflug und gehen spazieren oder einkaufen, fahren zu Oma und Opa, Oma Inge oder treffen uns mit anderen netten Leuten. Als ich eine Woche alt war, hatte ich einen Fototermin mit der Hebamme, die mir auf die Welt geholfen hat.6069 Sehr unangenehm im vergangenen Monat waren die Pupsis, die mich immer geärgert haben. Über eine Woche lang hatte ich dauernd Bauchschmerzen und Blähungen. Deshalb habe ich immer laut geschrieen. Das war für uns alle sehr anstrengend und ermüdend und meine Eltern hatten genauso wenig Spass daran wie ich. Aber sie haben sich sehr bemüht dass es mir wieder besser ging. Mit gewissen Methoden wie z.B. Fencheltee trinken konnte ich mich aber nicht so richtig anfreunden. Letzte Woche waren wir sogar beim Kinderarzt, weil es mir so schlecht ging. Der hat einen Magen-Darm-Infekt bei mir festgestellt und die Medizin wurde noch schlimmer. Ich habe mich dann einfach geweigert, das Zeug zu trinken. Anscheinend hat das geholfen, denn jetzt geht es mir wieder besser. Selbstverständlich bin ich auch gewachsen. Bei der Entlassung aus der Klinik hatte ich mit 3930 g mein Geburtsgewicht schon übertroffen, obwohl die Schwestern meinten, während der ersten Woche würde ich 10% an Gewicht verlieren. Mit 2 Wochen war ich dann schon 4400 g schwer und etwa 56 cm groß. Und am Donnerstag beim Arzt konnte ich 58 cm und 4860 g bieten. Nächste Woche muss ich zur U3, mal sehen, was ich bis dahin noch hinkriege.
    Tags » Robin ifolder
    • 18 June 2007
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