Mein erster Monat
Übersicht von Robin's erstes Jahr
Mein Start ins Leben war ganz schön anstrengend. 16 Stunden haben Mama und ich
gekämpft bis ich endlich da war. Und als ob das nicht genug wäre, haben die uns
danach nicht mal direkt in Ruhe gelassen, sondern ich wurde noch untersucht,
vermessen, gewogen (54 cm groß und 3850 g schwer). Puh, das hat uns echt fertig
gemacht. Zum Glück hat Papa uns die ganze Zeit unterstützt.
Ich habe auch ziemlich schnell ein paar sichere Möglichkeiten gefunden, wie ich meine Eltern
dazu bringe, sich mit mir zu beschäftigen. Wenn ich zum Beispiel in meine
Pampers mache, kommt einer von beiden und zieht mir eine frische an.
es dabei ein paar Streichel- oder Kuscheleinheiten. Und wenn ich Hunger habe,
gibt Mama mir die Brust. Da sauge ich dann ein bisschen dran und es kommt
leckere Milch raus. Bei Papa funktioniert das jedoch irgendwie nicht, da habe
ich höchstens Haare im Mund.
Zum Schlafen werde ich normalerweise in meine Wiege gelegt. Die steht tagsüber im Wohnzimmer
und nachts im Schlafzimmer. So bin ich immer da wo Mama und Papa auch sind.
Gerne kuschel ich auch, ich brauche halt viel Nähe und Wärme – meine Eltern
nennen mich dann Kuschelzwerg. Besonders gerne lasse ich mich durch die Gegend
tragen oder liege bei Papa auf dem Bauch.
schreien kann ich leider noch nicht. Ach ja, und in die Windeln machen, aber
das erledige ich zwischendurch.
Fast jeden Tag machen wir einen Ausflug und gehen spazieren oder einkaufen, fahren zu Oma und
Opa, Oma Inge oder treffen uns mit anderen netten Leuten. Als ich eine Woche
alt war, hatte ich einen Fototermin mit der Hebamme, die mir auf die Welt
geholfen hat.
Sehr unangenehm im vergangenen Monat waren die Pupsis, die mich immer geärgert haben. Über eine
Woche lang hatte ich dauernd Bauchschmerzen und Blähungen. Deshalb habe ich
immer laut geschrieen. Das war für uns alle sehr anstrengend und ermüdend und
meine Eltern hatten genauso wenig Spass daran wie ich. Aber sie haben sich sehr
bemüht dass es mir wieder besser ging. Mit gewissen Methoden wie z.B.
Fencheltee trinken konnte ich mich aber nicht so richtig anfreunden. Letzte
Woche waren wir sogar beim Kinderarzt, weil es mir so schlecht ging. Der hat
einen Magen-Darm-Infekt bei mir festgestellt und die Medizin wurde noch
schlimmer. Ich habe mich dann einfach geweigert, das Zeug zu trinken.
Anscheinend hat das geholfen, denn jetzt geht es mir wieder besser.
Selbstverständlich bin ich auch gewachsen. Bei der Entlassung aus der Klinik hatte ich mit 3930 g
mein Geburtsgewicht schon übertroffen, obwohl die Schwestern meinten, während
der ersten Woche würde ich 10% an Gewicht verlieren. Mit 2 Wochen war ich dann
schon 4400 g schwer und etwa 56 cm groß. Und am Donnerstag beim Arzt konnte ich
58 cm und 4860 g bieten. Nächste Woche muss ich zur U3, mal sehen, was ich bis
dahin noch hinkriege.
Tags: Robin, ifolder
